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Medien Eintrag  101 - 120


13.05.2015   Kanton baut neue Verkehrswege...


Kanton baut neue Verkehrswege

13.05.2015

BYPASS THUN - Der Bau des neuen Verkehrssystems Bypass Thun Nord ist auf Kurs: Kosten und Termine im Griff - betonen die Verantwortlichen des Kantons. Diese Woche beginnt eine zweijährige Bauphase mit Umleitungen und Provisorien.

Der Bypass Thun Nord gilt als eines der grössten Strassenbauvorhaben des Kantons Bem. Die Arbeiten dauern fünf Jahre bis 2019. Die Gesamtkosten belaufen sich auf * Millionen Franken. Direkte Auswirkungen haben die Bauarbeiten auf die Bernstrasse und den Autobahnzubringer, die heute schon oft überlastet sind. Diese Woche beginnt auf Gemeindegebiet Steffisburg eine zweijährige Phase der Provisorien und Umleitungen, die zusätzliche Staus zur Folge haben.

Mehrere Teilprojekte

Der Bypass Thun Nord ist Teil des Agglomerationsprogramms Thun mit drei Grossbaustellen. Baulos eins umfasst die Projektteile auf Steffisburger Boden. Dazu gehören die neue Verbindungsstrasse im Glockenthal, der Umbau von Bernstrasse und Autobahnzubringer und der Grosskreisel in der Glättimüli, den der Kanton im Auftrag des Bundesamts für Strassen realisiert. Baulos zwei besteht aus der Aarebrücke und ihren Rampen. Los drei umfasst den Strassenbau im Entwicklungsschwerpunkt ESP Thun Nord samt Anschluss an die Thuner Allmendstrasse. Verkehrslenkende Massnahmen, der Ausbau des öffentlichen Verkehrs, die Erneuerung von Werkleitungen, Umgestaltungsmassnahmen und neue Fuss- und Veloverbindungen sind weitere Teile des Gesamtverkehrsprojekts. Mitte 2014 erfolgte der Startschuss. Inbetriebnahme ist Ende 2019.

27 000 Autos pro Tag

Der Umbau der Bernstrasse und des Autobahnzubringers beansprucht am meisten Zeit. Die Bernstrasse bleibt eine Dauerbaustelle. Sie ist heute mit rund 27 000 Fahrzeugen pro Tag eine der am stärksten belasteten Achsen im Kanton. Täglich kommt es zu Staus. Die Arbeiten auf dem Zubringer und der Bernstrasse erfolgen unter voller Verkehrslast.
Der Kanton hat eine rund vier Kilometer lange Besichtigungstour zu sechs Standorten eingerichtet, an denen die Massnahmen erklärt werden und der Baufortschritt beobachtet werden kann.
Die Strecke liegt abseits der Verkehrsachsen und eignet sich am besten als Velostrecke.


Auf mehreren Grossbaustellen wie jener bei der
Bernstrasse in Steffisburg entsteht der Bypass Thun Nord.



Bauarbeiten erfordern Provisorien und Umleitungen

STEFFISBURG - Seit gestern fliesst der motorisierte Verkehr von Thun stadtauswärts über die neue Verbindungsstrasse im Glockenthal. Es handelt sich um das erste Teilstück des Gesamtverkehrssystems Bypass Thun Nord. Die Verantwortlichen des Kantons warnen vor Anfangsschwierigkeiten und Staus.

Das erste Teilstück des Bypasses Thun Nord - die neue Verbindungsstrasse im Glöckenthal - ist betriebsbereit.
Sie dient für rund zwei Jahre als Umleitungsroute, um die Bernstrasse vom stadtauswärts fahrenden Verkehr zu entlasten.
Regierungspräsidentin * stellte in ihrer Zwischenbilanz mit Genugtuung fest, dass die Bauarbeiten auf Kurs sind: «Die Qualität stimmt, das Team hält den Terminplan ein und hat die Kosten im Griff.»
Auch die Auswirkungen auf den Verkehr seien bis anhin moderat gewesen, nicht zuletzt dank Verkehrsüberwachung und Verkehrsdienst.

Provisorien und Umleitungen

Doch nun beginnt die anspruchsvolle Bauphase: Der Bau des Bypasses - namentlich die Verknüpfung von Bernstrasse und Autobahnzubringer mittels Kreisel und Rampen - erfordert in den kommenden rund zwei Jahren massive bauliche Eingriffe am Zubringer und an der Bernstrasse. Um den nötigen Platz für die Bauarbeiten zu schaffen, wird die Bernstrasse zwischen der Ausfahrtsrampe und dem Stuckikreisel von einem Teil des Verkehrs entlastet. Die neue Verbindungsstrasse mit dem provisorischen Kreisel beim «Ohr» des Autobahnzubringers dient als Umleitungsroute. Sie verläuft parallel zur Bernstrasse und ist entsprechend signalisiert.


Für die neue Autobrücke über die Aare und die SBB-Gleise werden
Pfeiler gebaut. Diese sind durch Bohrpfähle im Untergrund verankert.
Der Brückenbau dauert bis Ende 2016.


Zwei Lichtsignalanlagen

Verkehrsteilnehmende haben folgende Neuerungen zu beachten:
Der Autoverkehr kann die Bernstrasse zwischen der Rampe Thun und dem Stuckikreisel nur stadteinwärts befahren. Auf der zweiten Fahrspur, Seite Glockenthal, rollt der Busverkehr. Die dritte Fahrspur wird durch die Bauarbeiten belegt. Der Autoverkehr stadtauswärts wird ab Stuckikreisel über den neuen Kreisel Stockhornstrasse und die neue Verbindungsstrasse zum Autobahnzubringer respektive zur Bernstrasse umgeleitet. Der Abschnitt des Zubringers unter der Bernstrasse ist nur einspurig in Richtung Autobahn befahrbar. Der Verkehr von der A6 Richtung Heimberg wird über die Ausfahrtsrampe zur Bernstrasse geführt.
Das Linksabbiegen wird mit einer Lichtsignalanlage ermöglicht.
Eine weitere Lichtsignalanlage regelt den Pendelverkehr der Busse auf der Busspur und stoppt den Verkehr auf der Bernstrasse, wenn ein Bus stadteinwärts die Busspur quert.
Der öffentliche Verkehr hat Priorität.
Für zu Fuss Gehende gilt der Status quo: sie können beide Seiten der Bernstrasse benützen. Die STI-Haltestelle Schulhaus Bernstrasse wurde um rund 200 Meter verschoben. Velofahrende können zwar in beiden Richtungen auf der Bernstrasse zirkulieren, benützen aber besser den Veloweg.

Verkehrsdienst im Einsatz

Die Verkehrsumstellung sei anspruchsvoll, wie die Verantwortlichen des Kantons betonen. Mit Anfangsschwierigkeiten sei zu rechnen, da die Spur stadtauswärts wegen der Busse nicht einfach gesperrt werden kann.
Wer die Umleitung nicht beachtet und wie gewohnt in die Bernstrasse einfährt, wird vom Verkehrsdienst zurechtgewiesen.
Es muss laut Kanton mit deutlich längeren Wartezeiten gerechnet werden.
In der Glättimüli baut der Kanton im Auftrag des Bundesamts für Strassen Astra den neuen Turbokreisel. Er verfügt über zwei Spuren, kann grosse Verkehrsbelastungen schlucken und erschliesst den Entwicklungsschwerpunkt Bahnhof Steffisburg.









* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Berner Landbote, 13.05.015

06.05.2015   Meilenstein für den Bypass Thun-Nord...


Meilenstein für den Bypass Thun-Nord

06.05.2015

Die neue Verbindung zwischen Stockhornstrasse und Autobahnzubringer in Steffisburg ist fertig. Sie wird ab dem 12. Mai für rund zwei Jahre als Umleitungsroute genutzt. Damit dürfte die Staugefahr steigen.


Die neue Parallelstrasse zur Bernstrasse:
Ab dem 12.Mai dient sie als Umleitroute.


«Ich bin positiv überrascht über das bisherige Verkehrsgeschehen. Die befürchteten, wegen der Baustelle noch längeren Staus haben sich bislang kaum je eingestellt», sagte Regierungspräsidentin * (SP) am Dienstag vor den Medien. Die kantonale Bau-, Verkehrs- und Energiedirektorin war nach Steffisburg gereist, um vor den Medien einen weiteren Meilenstein beim Bau des Bypass Thun-Nord einzuläuten.
Die neue Verbindungsstrasse zwischen der Stockhornstrasse und dem Autobahnzubringer ist fertig und wird ab dem 12. Mai als Umleitroute mit einem provisorischen Kreisel beim Ohr des Autobahnzubringers genutzt.

Grosse Umstellungen
«Dies hat grosse Verkehrsumstellungen zur Folge», so die Regierungspräsidentin weiter. Die neue Verkehrsführung sei für Autofahrer anspruchsvoll. Insbesondere beim Stuckikreisel sei mit Anfangsschwierigkeiten zu rechnen. So wird ab nächster Woche der auf der Bernstrasse von Thun stadtauswärts fahrende Verkehr Richtung Heimberg oder zum Autobahnzubringer ab dem Stuckikreisel über die neue Verbindungsstrasse zum Autobahnzubringer geführt.
Wer in Richtung Heimberg weiterfährt, benutzt am Ende der Verbindungsstrasse einen provisorischen Kreisel und kommt über das sogenannte Ohr hinauf zur Bernstrasse. Automobilisten, welche vom Autobahnzubringer Richtung Heimberg fahren, müssen neu die Rampe hinauf zur Bernstrasse fahren und dort links abbiegen.
Daher wird eine Lichtsignalanlage den Verkehr regeln. Auf der Bernstrasse bleibt zwischen Stuckikreisel und Autobahnzubringerrampe eine Fahrspur stadteinwärts für den individuellen Verkehr bestehen. «Eine weitere Fahrspur steht zudem der Buslinie 3 im Gegenverkehr, durch eine weitere Lichtsignalanlage gesteuert, zur Verfügung», erklärte * , Kreisoberingenieur für das Berner Oberland.
Keine Auswirkungen wird das neue Verkehrsregime auf Fussgänger haben. «Beide Trottoirs an der Bernstrasse sind durchgehend begehbar», sagte Wyss. Auch für Velos sei die Fahrt über die Bernstrasse erschwert. * empfiehlt die Fahrt über den Radweg.
Die Verkehrsumstellung an der Bernstrasse wird nötig, weil der Bau des Bypass – namentlich die Verknüpfung der Bernstrasse und des Autobahnzubringers während der kommenden zwei Jahre mittels Kreisel und Rampen – massive bauliche Eingriffe am Zubringer, am Unterführungsbauwerk und an der Bernstrasse erfordert. «Um den nötigen Platz für die Werkleitungsarbeiten zu schaffen, muss die Bernstrasse zwischen der Ausfahrtsrampe und dem Stuckikreisel von einem Teil des Verkehrs entlastet werden», betonte * .

Längere Wartezeiten
«Jetzt steht das pièce de résistance für die Verkehrsteilnehmer an», hielt denn auch * fest. Und weiter: «In den Hauptverkehrszeiten ist mit deutlich längeren Wartezeiten zu rechnen.» Weil es Optionen für Optimierungen schlichtweg einfach nicht gebe. Der Kanton baue ja nicht zum Selbstzweck. «Wir bauen für die Verkehrsteilnehmer, damit sie nach der Inbetriebnahme des Bypass flüssiger fahren können», sagte * .
Wie * weiter ausführte, seien die vor knapp einem Jahr gestarteten Bauarbeiten auf Kurs. «Die Qualität stimmt, das Team hält den Terminplan ein und hat die Kosten im Griff.» Bislang wurden pro Monat rund * Millionen Franken verbaut.



Termine für die Operation Bypass.






* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: www.tt.bernerzeitung.ch, 06.05.2015

29.04.2015   Unordnung im Ordnungsdienst...


Unordnung im Ordnungsdienst

29.04.2015

THUN - Private Sicherheitsfirmen in der Kritik: Gemäss der Sendung «Kassensturz» setzt die Sicherheitsfirma Protectas über Subunternehmen Vorbestrafte im Ordnungsdienst ein. Unverzüglich stoppte die Stadt Thun den Einsatz von Subunternehmen.

Das Sicherheitsunternehmen Protectas verursacht nicht zum ersten Mal negative Schlagzeilen: Für Aufträge im heiklen Bereich der öffentlichen Sicherheit stützt sich die Tochter des schwedischen Sicherheitskonzerns gerne auf Subunternehmen mit Arbeitsbedingungen unter den branchenüblichen Standards. Beauftragt werden selbst Angestellte mit krimineller Vergangenheit.
So geschehen In der Stadt Thun. Die SRF-Sendung «Kassensturz» vom 14. April deckte dies auf - mehr noch: Im Botschaftsschutz in der Stadt Bern stünden bewaffnete Sicherheitsleute im Einsatz, die wegen Vorstrafen gar nicht zum Tragen von Waffen befugt seien.
An der Thuner Stadtratssitzung vom 1. April standen die privaten Sicherheitsdienste und deren Arbeitsbedingungen im Fokus. SP-Stadträtin * hatte die Praktiken in einer Interpellation kritisiert: «Etliche private Sicherheitsleute sind nicht gerade zimperlich und überschreiten gerne mal ihre Kompetenzen. Deshalb fordern die Polizeigewerkschaften der Berner Gemeinden, dass private Sicherheitsleute ortspolizeiliche Aufgaben im öffentlichen Raum nicht mehr übernehmen dürfen.»


Hunde und Eagles
Den Ordnungsdienst in der Innenstadt hat die Stadtbehörde der Firma Protectas AG übertragen. Die Abgeltung für diesen Auftrag beträgt laut Gemeinderat * Franken. Die Nachtfahrverbotsüberwachung durch die Firma Securitas lässt sich Thun * Franken kosten, die Verkehrsregelung in der Innenstadt * Franken, die Überwachung des ruhenden Verkehrs * Franken, die Überwachung der öffentlichen Schul- und Sportanlagen, Parkanlagen und Wohnsiedlungen * Franken. Für letzteren Auftrag ist die Berner Hunde Security GmbH zuständig, für den Verkehrsdienst die Eagle Security GmbH. Der Gemeinderat hielt in seiner damaligen Antwort fest, die Aufträge für den Ordnungsdienst Innenstadt und die Überwachung der Nachtfahrverbote würden in diesem Jahr für die Periode 2016 bis 2018 neu ausgeschrieben.
Der Einsatz von Subunternehmen durch die Firma Protectas liess Gemeinderat * , Vorsteher der Direktion Sicherheit und Soziales (SP), im Anschluss an die «Kassensturz»-Sendung verbieten. Die Privaten bleiben aber weiterhin eine wichtige Stützte für die öffentliche Sicherheit. Bis 2018 ist eine Revision des kantonalen Polizeigesetzes geplant, wobei der Grundsatz der Einheitspolizei unbestritten bleibt. Verschiedene Gemeinden wünschen sich jedoch mehr Kompetenzen.
Der Thuner Gemeinderat schreibt in seiner Antwort: «Auf die Zusammenarbeit mit privaten Sicherheitsunternehmen kann wohl auch in Zukunft nicht verzichtet werden. Ein Vorteil dieser Zusammenarbeit ist die flexible Einsatzsteuerung sowohl zeitlich als auch örtlich durch die Stadt Thun.»
Subunternehmen sollen aber künftig nicht mehr zum Einsatz kommen, versichert der Gemeinderat. Insgesamt behält die Kantonspolizei auch in Thun die Oberhand, was sich in den Sicherheitsleutekosten niederschlägt: Der Einheitspolizeivertrag kostete Thun im letzten Jahr * Millionen Franken, die Einsätze der privaten Sicherheitsdienste schlugen mit * Franken zu Buche.


Weniger als 3 Prozent
In einer Medienmitteilung verteidigt Protectas den Einsatz von Subunternehmen für ausserordentliche Ereignisse. Der Umfang dieser Zusammenarbeit liege jedoch unter drei Prozent des Umsatzes. Fazit: «Es handelt sich um punktuelle Lösungen für ganz spezielle Einzelfälle.» Die eingesetzten Angestellten der Subunternehmen hätten zudem stets zur vollen Zufriedenheit der Kunden gearbeitet.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Berner Landbote, 29.04.2015

24.04.2015   Bauzeit: Doppelspurausbau Rosshäusern - Mauss... 


Bauzeit: Doppelspurausbau Rosshäusern – Mauss

Seitenwechsel in Mauss mit Bahnunterbruch am 10. Mai

24.04.2015

Nicht nur im Fussball wird nach der Halbzeit die Seite gewechselt. Auch beim Trasseebau auf der offenen Strecke bei Mauss ist ein Seitenwechsel fällig. Dafür muss am zweiten Mai-Wochenende der Bahnbetrieb auf das neue Gleis auf die Talseite verlegt werden.


Altes und neues Bahntrassee:
Der Doppelspurausbau bei Mauss ist bald vollendet.


Bis auf einige Fertigstellungsarbeiten ist die talseitige Trasseeverbreiterung nahezu abgeschlossen. Die Stützmauern sind fertig, die südliche Verlängerung der Strassenunterführung und des Bachdurchlasses gebaut und der Schotter eingebracht.
In den kommenden Wochen wird das neue Gleis montiert und in einer konzentrierten Aktion am Wochenende vom 9. / 10. Mai an die bestehende Einspurstrecke angeschlossen. Dazu muss der Bahnverkehr am Sonntag, 10. Mai komplett eingestellt werden. Es verkehren Ersatzbusse.

Anschliessend werden sich die Bauarbeiten auf die Hangseite verlagern: Die alte Strassenunterführung wird abgebrochen und die neue Unterführung nach Norden verlängert, ebenso der Durchlass für den Flüelebach. Zudem wird die Zufahrtsstrasse zur künftigen Tunnelzentrale beim Westportal erstellt.


Bus statt Bahn am Sonntag, 10. Mai 2015

Rosshäusern – Gümmenen:
Als Folge der Gleisarbeiten wird die Strecke Rosshäusern –
Gümmenen am Sonntag, 10. Mai für den ganzen Bahnverkehr gesperrt.

Bern Brünnen Westside – Kerzers via Riedbach – Rosshäusern –
Gümmenen – Ferenbalm:
Es verkehren halbstündlich Lokalbusse nach einem Spezialfahrplan.
Bitte rechnen Sie auf dieser Verbindung 30 Minuten mehr Reisezeit ein.

Bern Brünnen Westside – Kerzers direkt:
Es verkehren Direktbusse via Autobahn.




Quelle: bls.ch, 24.04.2015

30.03.2015   Stadt prüft neue Regeln für private Sicherheitsfirmen...


Stadt prüft neue Regeln für private Sicherheitsfirmen

30.03.2015

STADTRAT - Vier private Sicherheitsdienste sind im Auftrag der Stadt Thun unterwegs. Doch weil deren Ansehen nicht nur positiv ist, verlangt SP-Stadträtin * mehr Informationen. Der Gemeinderat prüft eine Zentralisierung und plant ein Verbot.

Ein Beitrag in der Konsumentensendung «Kassensturz» des Schweizer Fernsehens SRF von Ende Dezember 2014 rief Thuns SP-Stadträtin * auf den Plan: «Es fällt auf, dass in der Stadt neben der Kantonspolizei zahlreiche private Sicherheitsunternehmungen für die unterschiedlichsten Aufgaben im Einsatz stehen», steht in ihrer Interpellation.
Zehn Fragen listet * darin auf – unter anderem zu den Kosten, zu einer möglichen Zentralisierung und zu Subunternehmen. Letztere sorgten für Negativschlagzeilen, da diverse Sicherheitsfirmen die Leistungen bei anderen Privatanbietern eingekauft hatten. Dass dabei auch Sicherheitspersonal im Einsatz stand, dessen Leumund nicht einwandfrei war, sorgte landesweit für rote Köpfe.
Und * greift ein weiteres Anliegen auf, wenn sie schreibt: «Etliche private Sicherheitsleute sind zudem nicht gerade zimperlich und überschreiten gerne mal ihre Kompetenzen.» Den Bürgern sei nicht immer klar, welche Rechte sie gegenüber diesen privaten Sicherheitsangestellten hätten.

Vier Sicherheitsfirmen

Im Hinblick auf die Sitzung des Stadtrats vom 1. April liegt die Antwort des Thuner Gemeinderats auf * Interpellation vor. Vier private Sicherheitsunternehmen sind derzeit im Auftrag der Stadt unterwegs – angestellt vom Amt für Stadtliegenschaften, vom Tiefbauamt sowie von der Abteilung Sicherheit:

- Protectas SA im Rahmen des Ordnungsdienstes in der Innenstadt;
- Securitas AG zur Überwachung der Nachtfahrverbote und des ruhenden Verkehrs (Parkplatzkontrollen);
- Eagle Security GmbH für den Verkehrsdienst;
- Berner Hunde Security GmbH zur Überwachung von öffentlichen Schul- und Sportanlagen, Parks und Wohnsiedlungen.

Total belaufen sich die Kosten dieser Unternehmungen in der Rechnung 2014 auf * Franken; im Vergleich dazu bezahlte der Thuner Steuerzahler rund * Millionen Franken für die Polizeiarbeit innerhalb der Stadt.

Angepasste Ausschreibungen

Dass die Polizeigewerkschaft die privaten Sicherheitsdienste gerne aus dem öffentlichen Raum verbannen würde, wie * schreibt, ist dem Gemeinderat zwar bekannt. Er betont jedoch in seiner Antwort auf die stadträtliche Interpellation: «Weil auch finanzielle und personelle Ressourcen im Zentrum stehen, kann auf die Zusammenarbeit mit privaten Sicherheitsunternehmungen wohl auch in Zukunft nicht verzichtet werden.» Ein Vorteil sei zudem die flexible Einsatzsteuerung in der Stadt Thun.
Klar ist aber auch der Stadtregierung, dass es Anpassungen in den kommenden Ausschreibungen und Vertragsverhandlungen mit den Sicherheitsfirmen braucht. So findet namentlich die Idee der SP-Stadträtin *, zwecks Kontrolle und Effizienzsteigerung alle Auftragnehmer der privaten Sicherheitsdienste nur noch über eine städtische Stelle laufen zu lassen, Anklang. «Der Gemeinderat hat der Abteilung Sicherheit einen entsprechenden Prüfungsauftrag bis Ende März 2016 erteilt», steht in der Antwort.
Die Stadtregierung geht noch weiter: «Bei den nächsten Ausschreibungen der Sicherheitsdienstleistungen wird ein gänzliches Verbot für die Beschäftigung von Subunternehmungen aufgenommen.»


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 30.03.2015

20.10.2014   Behinderungen kaum grösser als zuvor...


Behinderungen kaum grösser als zuvor

20.10.2014

Seit gut einem Monat wird an der Bernstrasse und auf dem Autobahnzubringer für den Bypass Thun-Nord gebaut. Kreisoberingenieur * zieht eine positive erste Zwischenbilanz. Die Baustellen würden den Verkehrsfluss «nicht übermässig» behindern, sagt er.


Die Bernstrasse in Steffisburg während des Feierabendverkehrs
letzte Woche: Eine Mitarbeiterin des Verkehrsdiensts sorgt für einen
flüssigen und fairen Ablauf des Verkehrs an der Stelle, wo der Autobahnzubringer
in die Bernstrasse mündet. Dahinter ist die Baustelle erkennbar.


Mit einer Flyer-Aktion auf der Bernstrasse in Steffisburg warnten Mitarbeiter des kantonalen Tiefbauamts die Automobilisten vor fünf Wochen vor möglichen Staus – und bedankten sich mit einem Stück Schokolade schon einmal prophylaktisch für die Geduld. Anlass der Aktion war der Start der umfangreichen Bauarbeiten für den Bypass Thun-Nord.

In der aktuellen Verkehrsphase I, die bis im Frühling 2015 dauern soll, liegt der Fokus auf dem Bau der Parallelstrasse vom Autobahnzubringer zur Stockhornstrasse, den Arbeiten am Kreisel Glättimüli sowie der Erneuerung der Werkleitungen im nördlichen Teil der Bernstrasse. Sowohl auf dem Zubringer als auch auf der Bernstrasse machten die Arbeiten eine Verengung der Fahrspur nötig.

Stau-Spitzenzeiten ändern sich von Tag zu Tag

Die aktuellen Bedingungen erfordern laut * «von den Strassenbenutzern zwar eine erhöhte Aufmerksamkeit, führen aber nicht zu erkennbaren Schwierigkeiten». Der Kreisoberingenieur zieht nach einem Monat VerkehrsphaseI eine positive Zwischenbilanz: «Wir haben seit Beginn mithilfe des Verkehrsdienstpersonals genau hingeschaut und das Geschehen beobachtet.

Fazit: Das Verkehrsregime funktioniert.» Die Baustellen würden den Verkehrsfluss auch in den Spitzenzeiten «nicht übermässig behindern», und das stundenweise anwesende Verkehrsdienstpersonal müsse «nur selten eingreifen».

Interessant ist, dass die Stau-Spitzenzeiten von Tag zu Tag ändern. Laut * liegen sie auf dem Autobahnzubringer oft zwischen 17 und 17.30Uhr, ab und zu auch um 18 Uhr, selten sogar erst gegen 19 Uhr. Auf der Bernstrasse erreicht der Verkehr – wie schon vor dem Baustart – das grösste Aufkommen zwischen 16.30 und 18 Uhr. Zurzeit führt der Oberingenieurkreis rund um die Baustellen grossräumig Verkehrszählungen durch. Erste Ergebnisse sollen in etwa zwei Wochen vorliegen.

Busfahrer müssen sich stärker konzentrieren

Nicht nur Automobilisten mussten sich Mitte September umgewöhnen, sondern auch die Busfahrer der Verkehrsbetriebe * . Zum einen ist die separate Busspur auf der Bernstrasse aktuell um über 100 Meter verkürzt, zum anderen betreffen die knappen Platzverhältnisse wegen der verengten Fahrspur die Busfahrer besonders. «Unsere Fahrer sind Profis und können mit dieser Situation umgehen», sagt * , Betriebschef bei den * . Dennoch räumt er ein: «Der Abschnitt ist schon sehr eng und erfordert nun noch mehr Konzentration als üblich.»

Trotz der Behinderungen blieben grössere Verspätungen auf der Linie 3 bisher aus. * relativiert jedoch: «Wir hatten in den vergangenen Wochen meist gutes Wetter. Zudem war auch noch Ferienzeit.» Beide Faktoren würden das allgemeine Verkehrsaufkommen eher reduzieren. «Es ist daher gut möglich, dass die richtigen Geduldsproben erst noch kommen werden», schaut * voraus.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: tt.bernerzeitung.ch, 20.10.2014

03.09.2014   Thun-Panorama wird wiedereröffnet...


Thun-Panorama wird wiedereröffnet

03.09.2014

THUN - Nach Restauration

Das Thun-Panorama erstrahlt in neuem Glanz. Nach der Restauration kann das sogenannte Marquard-Wocher-Gemälde ab dem Wochenende wieder bewundert werden.


Das Wocher-Panorama im Thuner Schadaupark
wird am Wochenende wiedereröffnet.


Das älteste noch erhaltene Rundbild der Welt, das Thun-Panorama, erstrahlt nach einer Restaurierung wieder in frischen Farben.

In den vergangenen Monaten wurde die Rotunde saniert und erweitert, wie die Stadt Thun am Mittwoch mitteilte. Die Arbeiten waren heikel, besonders die Sanierung der Backsteinrotunde. Sie musste insbesondere erdbeben- und hochwassersicher gemacht werden. Bei den Bauarbeiten des Erweiterungstraktes verformte sich das Dach. Dies führte zu Verzögerungen im Zeitplan.

Von Mai bis August nahmen sich Restauratoren des Rundbildes an und retuschierten, reparierten und reinigten es. Eine Ausstellung informiert über die Restaurierung und über die Geschichte des Bildes. Am kommenden Wochenende übergibt die Stadt das Thun-Panorama mit einem Fest wieder der Öffentlichkeit.

Vor rund 200 Jahren hatte Wocher vom Dach eines Thuner Hauses gemalt, was er von dort oben sah. Anhand dieser Skizze entstand ein riesiges, realistisches Rundbild, das sowohl intime Einblicke in die Wohnstuben und Gassen der Altstadt als auch Ausblicke über die Stadt und den See bis zu den Bergen des Berner Oberlandes bot.

Thun wie ums Jahr 1808

Die von Marquard Wocher (1760 - 1830) gemalte Landschaft zeugt von der aufkommenden Begeisterung für die Alpen. Es zeigt die Kleinstadt um 1808, also bevor Thun als Tor zum Berner Oberland in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts seinen touristischen Höhepunkt erlebte.

Besonders präzis war Wocher mit seinen rund 300 Figuren, darunter modisch gekleidete Damen, Herren im Frack und Offiziere in Uniform, aber auch einfache Stadtbewohner bei alltäglichen Verrichtungen. Mitten unter diesem Volk hat sich der Maler selbst in Rückenansicht verewigt.

Der Basler Künstler Wocher malte das 7,5 mal 38 Meter grosse Bild in den Jahren 1809 bis 1814. Zu Lebzeiten des Malers wurde das Panorama in Basel ausgestellt. Nach seinem Tod erhielt es die Stadt Thun geschenkt.


Quelle: 20minuten.ch, 03.09.2014

25.08.2014   Der «neue» Stadtlauf hat die Feuertaufe bestanden...


Der «neue» Stadtlauf hat die Feuertaufe bestanden

25.08.2014

THUN

2706 Läuferinnen und Läufer jeden Alters nahmen gestern die Thuner Innenstadt in Beschlag. Nebst Routen und Streckenlängen war beim 21. Thuner Stadtlauf auch sonst vieles neu.


Der spätere Sieger * (Nr.611) und der Zweitplatzierte * (Nr.4133)
setzen sich am gestrigen 21.Thuner Stadtlauf gleich von Beginn weg
an die Spitze des Felds. Das Bild zeigt die Läufer im Bälliz.



Geschäftiges Treiben beim Startbereich im Bälliz, angespannte Ruhe entlang der Strecke: So präsentierte sich die Lage am Sonntag früh kurz vor 10 Uhr in Thuns Innenstadt. Wie üblich am vierten Sonntag im August nahmen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Thuner Stadtlaufs den Ort in Beschlag – und dennoch war bei der 21. Ausgabe des Laufevents so einiges neu.

Der mehrheitlich neu besetzte Vorstand hatte die Routen verändert, die Streckenlängen erhöht und den Start-Ziel-Bereich noch mehr in den Stadtkern geholt. Eine weitere Änderung betraf die Abfolge der Läufe: Erwachsene und Junioren waren am Morgen unterwegs, der Nachmittag gehörte ganz den kleinsten Teilnehmern. Zum Dreh- und Angelpunkt wurde der Rathausplatz, wo sich das Ziel für sämtliche 25 Kategorien befand.

Viele Zuschauer in Altstadt

Den Startschuss zum ersten Rennen über 5,75 Kilometer gab OK-Präsidentin * gleich selbst. Sodann bahnten sich die Startenden via Freienhof-, Obere und Untere Hauptgasse ihren Weg Richtung Schlossberg, das einzige wirkliche «Hindernis» auf der sonst flachen Strecke. Der Berg wartete auch auf diejenigen, die sich für den 10,75-Kilometer-Lauf angemeldet hatten – dort jedoch erst nach fast 6 Kilometern. Gerade in der Altstadt versammelten sich viele Zuschauer, um die Rennen aus nächster Nähe mitzuverfolgen.

Während die Schnellsten des kleinen Stadtlaufs schon das Ziel erreichten, bereiteten sich andere im Bälliz auf den Hauptlauf vor. Einer, der zum ersten Mal in Thun startete, war * : «Mein Ziel ist, einen Kilometerschnitt von rund vier Minuten zu laufen», sagte der Berner. «Die Steigung beim Schloss nehme ich als zusätzliche Herausforderung gerne an.»


Der Massenstart zum 5,75-Kilometer-Lauf im Bälliz bildete
am Morgen den Auftakt zum neu organisierten Thuner Stadtlauf.
Über diese Streckenlänge starteten am Sonntag rund 400
Teilnehmerinnen und Teilnehmer.



Schlossberg-Passage gefiel

Teilnehmer * aus Zollikofen beurteilte den Abstecher auf den Schlossberg nach dem Rennen eher skeptisch. «Es ist teilweise sehr eng, und zudem bricht die Steigung den Rhythmus», meinte er, räumte jedoch ein: «Die Aussicht dort oben ist schon genial – obschon wir Läufer sie nicht lange geniessen können.» In die gleiche Kerbe schlug die frühere Heimberger Gemeinderätin * , die zum ersten Mal am Thuner Stadtlauf teilnahm: «Die Strecke ist generell sehr schön. Am besten gefiel mir aber die Passage beim Schloss.»

* zog positives Fazit

Nachdem am Nachmittag das letzte Kind das Ziel erreicht hatte, zog * ein positives Fazit der 21.Ausgabe. «Ich bin zufrieden mit dem heutigen Tag. Wir erhielten von vielen Läufern und Besuchern Komplimente», sagte die Präsidentin des Vereins Thuner Stadtlauf. Total zählte das OK 2706 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Es ist der zweithöchste Wert nach dem Rekord im Jahr 2012.

Die Besucherzahl schätzte * auf «mindestens 5000». Die OK-Präsidentin zeigte sich mit Blick in die Zukunft durchaus selbstkritisch: «Für nächstes Jahr können wir sicher noch das eine oder andere verbessern. Bei den Kinderläufen am Nachmittag wurde es zum Beispiel sehr eng in den Gassen.»

Einen ruhigen Tag hatte gestern die Sanität zu vermelden: Zu behandeln gab es lediglich ein paar Schürfungen nach Stürzen. Am Morgen mussten sich zudem fünf Erwachsene mit Kreislaufproblemen pflegen lassen.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: tt.bernerzeitung.ch, 25.08.2014

30.07.2014   Donjon ist wieder einziges, die Stadt überragendes...


Donjon ist wieder einziges, die Stadt überragendes Wahrzeichen

30.07.2014

THUN – Der Kran auf der Baustelle hoch auf dem Schlossberg ist demontiert. Rund anderthalb Jahre stand er weit sichtbar in Konkurrenz zum mächtigen Schloss.

«Die Demontage des Krans ist schneller vorwärts gegangen als dessen Aufbau. Das ist nicht zuletzt der Verdienst der Profis, die hier am Werk sind.» * von der Firma * (Thun) beobachtet mit gemischten Gefühlen, wie der riesige Pneukran, Stück für Stück das knapp 60 Meter hohen Baustellenkrans vom Schlossberg hinab auf die Burgstrasse hievt. «Es tut schon ein wenig weh, zuzuschauen wie der Kran verschwindet», beschreibt * seine Gefühlslage. Schliesslich habe der Kran während gut anderthalb Jahren für alle sichtbar gemacht, dass auf dem Schlossberg gebaut wird.
Gut 25 Leute seien mit der Demontage beschäftigt, sagt der Geschäftsführer. Er lobt ihre Arbeit: «Es verläuft alles ruhig, jeder Handgriff sitzt. Das zeigt, hier steht ein eigespieltes Team im Einsatz – von den Kranführern bis zu den Lastwagenfahrern.» Die Koordination der Arbeitsabläufe klappt bestens. Teil für Teil wird wegtransportiert. «Sie kommen in ein Zwischenlager nach Allmendingen. Im August wird der Kran auf der Baustelle für die Überbauung Erlenau in Münsingen wieder aufgebaut und dort seine Dienste leisten», erklärt * .


In beispielloser Präzisionsarbeit ist der Kran von
der Baustelle auf dem Schlossberg demontiert worden.



Ein Koloss im Einsatz

Was für die Zuschauenden so einfach aussieht, ist mit einer logistischen Meisterleistung verbunden. Zweieinhalb Tage mussten die Burgstrasse wegen der Krandemontage gesperrt und der Verkehr umgeleitet werden. «Wir haben hier den grössten Pneukran, den es in der Schweiz gibt, auf Platz. Der Koloss wiegt 140 Tonnen. Sein kleinerer Gefährte, der das Aufladen der Kranteile übernimmt, ist mit seinen 55 Tonnen im Vergleich ein Leichtgewicht.» * erklärt, wieso dieser Kran eingesetzt wird: «Er kann mit seinem Ausleger eine Höhe von 120 Metern erreichen. Es hat also ganz knapp gereicht, den Turm vom Baustellenkran zu packen.» Je rund * Franken haben die Montage und die Demontage wegen des Einsatzes dieses Pneukrans gekostet. Eine Investition, die sich gelohnt habe, sagt * . «Mit seinem Ausleger von 55 Metern konnte der Kran sperriges Baumaterial direkt von der Burgstrasse auf den Schlossberg heben.» Praktisch bis zur seiner letzten Minute sei er im Einsatz gestanden.
Mit dem Verschwinden des Krans wird zudem veranschaulicht, dass die Sanierungs- und Umbauarbeiten am Neuen Schloss und dem ehemaligen Gefängnistrakt bald abgeschlossen sind. Mit der Fertigstellung der Hotelzimmer und Terrasse für das Restaurant ist es definitiv Zeit, dass die «neuen Schlossgeister» das historische Gebäude in Besitz nehmen.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Berner Landbote, 30.07.2014

22.07.2014   «Schloss-Kran» wurde Stück für Stück abgebaut...


«Schloss-Kran» wurde Stück für Stück abgebaut

22.07.2014

THUN

Nach eineinhalb Jahren Bauzeit wurde gestern der 55 Meter hohe Kran neben dem Schloss Thun demontiert. Auf- und Abbau kosteten je rund * Franken.


Am Dienstag um 7.30 Uhr begann die Demontage
des 55 Meter hohen Krans, der rund eineinhalb Jahre
neben dem Schloss Thun stand. Für den Abbau wurde ein
400-Tonnen-Pneukran eingesetzt. Im Bild wird der Gegenausleger
vom Kranmast weggehoben und nach unten zur
Burgstrasse transportiert.



Obwohl es gestern Morgen ununterbrochen regnete, lief die Demontage des Krans wie geplant. «Dank der Montage im Januar 2013 wussten wir, wo die Schwierigkeiten sein werden», sagt * , Geschäftsführer der * . Man habe Zeitreserven eingeplant, die dann doch nicht nötig waren.

Begonnen hat die Demontage mit dem Loslösen des Auslegers. Mithilfe des 122 Meter hohen 400-Tonnen-Pneukrans wurde der 55 Meter lange Fachwerkträger nach unten zur Burgstrasse transportiert. Danach folgte der Gegenausleger. Der Ausleger wurde am Boden in Teile zerlegt, welche per Sattelschlepper zur Lagerung nach Allmendingen transportiert wurden.

«Der Kran wird dort bis Ende August zwischengelagert, danach kommt er in Münsingen zum Einsatz», sagt * . Bevor die Turmstücke abgebaut werden konnten, wurde die Führerkabine runtergeholt. Zum Schluss wurde der Zentralballast heruntergehoben.


In einem ersten Schritt wurde der 55 Meter lange
Ausleger des Baukrans vom Kranmast gelöst und
wegtransportiert.



«Es war die richtige Lösung»

Vor Beginn der Bauarbeiten habe man sich lange überlegt, ob dieser grosse Kran wirklich die beste Variante sei. Es wurden mehrere Ideen überprüft, auch hinsichtlich der Kosten: Die Kraninstallation kostete, unter anderem wegen des Einsatzes des 400-Tonnen-Pneukrans, rund * Franken.

Die Demontage kostete nochmals so viel. Rückblickend habe sich der Aufwand für die Installation gelohnt. «Mit dem 55 Meter langen Ausleger konnten wir einen grossen Radius abdecken und so Baumaterialien direkt von der Burgstrasse her mit dem Kran zum Schloss hoch transportieren. Es war also die richtige Lösung.» *


Nachdem der Ausleger und der Gegenausleger vom Kran
gelöst und nach unten transportiert worden waren, wurde
die Führerkabine heruntergeholt.



Auf der gesperrten Burgstrasse wurde der Ausleger
in Empfang genommen und in Einzelteile zerlegt...



...und anschliessend per Lastwagen ins Zwischenlager
nach agen ins Zwischenlager nach Allmendingen gebracht.
Dafür waren rund fünf Lastwagen im Einsatz.



Nach eineinhalb Jahren steht das Schloss wieder alleine
auf dem Schlossberg. Der rote Kran ist verschwunden, nur
der gelbe Pneukran steht noch.



* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: tt.bernerzeitung.ch, 22.07.2014

22.07.2014   400-Tonnen-Pneukran an der Burgstrasse im Einsatz...


400-Tonnen-Pneukran an der Burgstrasse im Einsatz

22.07.2014

THUN

Rund eineinhalb Jahre nachdem der 55 Meter hohe Kran für die Renovierungsarbeiten am Schloss Thun aufgestellt worden ist, wird er heute Dienstag wieder demontiert.


Der 400-Tonnen-Pneukran wird zusammengesetzt.
Er kommt bei der Demontage des Krans beim
Schlossberg zum Einsatz.



Am Montag wurden bereits die zwei benötigten Pneukräne aufgestellt. Der kleinere der beiden wiegt 55 Tonnen, der grössere 400 Tonnen. Mithilfe der beiden Kräne werden heute Dienstag die einzelnen Teile des Baukrans demontiert, der ein Gesamtgewicht von 140 Tonnen hat. Für die Demontage werden morgen gut 25 Leute im Einsatz sein, darunter fünf Lastwagenfahrer, die die abmontierten Kranteile fortlaufend wegschaffen.

Bei der Firma * ist man guter Dinge: «Bei der Montage im Januar 2013 waren wir schon etwas nervös. Die Demontage ist jetzt einfach eine umgekehrte Wiederholung des Ganzen», sagt Geschäftsleiter * . Man freue sich auf das Spektakel, schliesslich werde der grösste Kran der Schweiz nur sehr selten für Arbeiten in Thun verwendet. Wegen des Abbaus wird ein Teil der Burgstrasse auch heute und morgen gesperrt sein. Der Grossteil der Arbeit wird heute zwischen 7.30 und 11.30 Uhr erledigt. Zuschauer sind willkommen, den besten Überblick hat man von der Coop-Tankstelle vis-à-vis dem Spital.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: tt.bernerzeitung.ch, 22.07.2014

14.12.2013   Korrigendum - Falscher Firmenname...


Korrigendum

14.12.2013

Falscher Firmenname

Beim Bericht zur Bahnhofunterführung Frutigenstrasse in Thun (11.12.2013) wurde im Text der Name Securitas erwähnt.
Beim verkehrslenkenden Personal handelte es sich aber um Angestellte der Firma
Eagle Security.
Wir entschuldigen uns für diesen Fehler.


Quelle: Thuner Tagblatt, 14.12.2013

11.12.2013   SBB sichern 92-jährige Brückendecke...


Brückendecke

11.12.2013

Die Bahnunterführung an der Frutigenstrasse in Thun wurde 1921 gebaut. Da die Decke, deren Sanierung 2017 vorgesehen ist, stärker als erwartet bröckelt, musste sie mit einer Notmassnahme gesichert werden.


Tunnelähnliche Fahrt durch die Unterführung
an der Frutigenstrasse:
Da die Decke abbröckelt,
mussten die SBB und die Stadt Thun zu Notmassnahmen
greifen. Bald folgt eine bessere Übergangslösung mit freier
Durchfahrt, die bis zur geplanten Sanierung
im Jahr 2017 bleiben wird.



Die Fussgänger und die Automobilisten staunen derzeit, dass Securitas-Angestellte den Verkehr durch die Bahnunterführung an der Frutigenstrasse in Thun führen müssen. Es wimmelt phasenweise von Männern in orangefarbenen Gilets, die ihre Köpfe zusammenstecken und nach oben zeigen.

Baugerüste werden aufgestellt, und der Verkehr kann teilweise nur einspurig unter den Gleisen durchfahren. Die Unterführung ist auf beiden Strassenseiten durch ein tunnelähnliches Gerüst beidseitig befahrbar – abgesehen von bestimmten Phasen. Zudem ist sie für Fahrzeuge gesperrt, deren Höhe 3,80 Meter übersteigt. Der Grund für diese Umstände ist die stark beschädigte Decke. Das Wasser sickert je nach Witterung stark durch, und die Unfallgefahr steigt an.

Übergangs- statt Notlösung

Die SBB und die Stadt Thun können deshalb die Sicherheit in der Bahnunterführung nicht mehr gewährleisten. Die 1921 erbaute und wichtige Verkehrsverbindung musste per sofort mit einer Notmassnahme gesichert werden. «Eine Passantin meldete uns, dass grössere Brocken des Betons und auch Eisstücke von der Decke auf die Strasse und den Gehsteig gefallen sind», gibt Stadtingenieur * auf Anfrage den Auslöser für die zurzeit sichtbehindernde Massnahme an. Gemeinsam mit den SBB, der Besitzerin der Unterführung, und Fachleuten wird nach einem geeigneten Provisorium gesucht.

«In zwei Wochen sollten wir wissen, wie wir das Problem lösen können», ergänzt SBB-Mediensprecher *. Denn: «Aufgrund der neuen Ausgangslage brauchen wir bis zur ohnehin geplanten Sanierung und dem Ausbau mit Fussgängerunterführung und Busspur im Jahr 2017 eine Übergangslösung.» So oder so soll die Unterführung so rasch wie möglich wieder wie vorher befahrbar sein, das heisst, auch für Lastwagen mit einer Höhe von 4,30 Metern.

Zwei Unterführungen saniert

Die Decken in den übrigen beiden Unterführungen in Thun haben die SBB bereits saniert, was jeweils von den Gleisen her erfolgt ist. Für die restlichen Arbeiten an den Tunnels ist die Stadt verantwortlich. «Bis Weihnachten können wir die neuen Verkleidungen inklusive Lärmschutz und neuer Beleuchtung an der Allmendstrasse-Unterführung fertigstellen», sagt * .

Nächstes Jahr würde die Stadt dieselben Arbeiten an der Unterführung Mittlere Strasse vornehmen, welche je rund * Franken kosten. Die Sanierung an der Unterführung Frutigenstrasse ist ebenfalls bereits seit längerer Zeit in Planung, allerdings wird diese etwas aufwendiger werden als die vorangehenden.


Die 92-jährige Unterführung wird gesichert:
Zwei Arbeiter sind dabei, die sanierungsbedürftige
Decke einzuschalen.



Zusätzliche Unterführung

«Wie bei den übrigen Unterführungen wird auch da von den Gleisen her die Decke saniert, dabei jeweils Gleis um Gleis und die jeweilige Schotterschicht erneuert und ausgebaut», sagt * . «Entsprechend müssen auch die Perrons im Bahnhof erhöht werden.» Hinzu kommen noch weitere Arbeiten: Wie im Agglomerationsprogramm festgehalten, wird die bestehende Fussgängerunterführung zwischen Gleis 1 und 2 auf die gesamte Bahnunterführung an der Frutigenstrasse verlängert.

Als zweites Aggloprojekt wird auf dem heute bahnhofseitigen Gehsteig eine Busspur realisiert, weshalb die Fahrbahnen ein wenig enger werden. Das Trottoir auf der gegenüberliegenden Strassenseite bleibt bestehen.

Terminplan steht

Am gesamten Projekt sind mehrere Parteien in verschiedenen Verantwortlichkeiten beteiligt. Die Arbeiten sollen möglichst optimal koordiniert und aufeinander abgestimmt werden. Die SBB sanieren die Gleise und die Decke, erhöhen die Perrons und realisieren gemeinsam mit der Stadt die Fussgängerunterführung, an deren Finanzierung sich Bund und Kanton beteiligen. Die neue Busspur realisiert die Stadt, ebenfalls unter der finanziellen Mithilfe von Bund und Kanton. «Wir sind auch zuständig für die Abschlussarbeiten an der Unterführung: die neue Verschalung inklusive Lärmschutz und neuer Beleuchtung», sagt * . Der bestehende Terminplan bleibt laut * trotz der nötig gewordenen Übergangslösung in der Unterführung unverändert. Mitte 2014 wird der Finanzierungsvertrag unterzeichnet. 2015 werden die Bauprojekte im Detail ausgearbeitet, damit 2016 die Genehmigungsverfahren durchgeführt werden können. «Wenn alles klappt», hofft * , «erhalten wir und die Stadt im Frühling 2017 die Baubewilligungen und können von Mai bis November die Arbeiten durchführen.»


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 11.12.2013

17.12.2012   Auto erfasst einen Mitarbeiter des Verkehrsdienstes...


Von Auto angefahren

17.12.2012

THUN

Am Samstagmorgen hat ein Automobilist im Maulbeerkreisel in Thun einen Mitarbeiter eines Verkehrsdienstes angefahren.
Der Mitarbeiter, der auf der Fahrbahn stand, um Autos von der Bahnhofstrasse heranzuwinken, wurde beim Unfall verletzt und musste ins Spital gebracht werden.
Wegen des Zwischenfalls kam es laut der Polizei im Mittagsstossverkehr zu «erheblichen Behinderungen».


Der Unfall verursachte Verkehrsbehinderungen.


Auto erfasste einen Mitarbeiter des Verkehrsdiensts

THUN

Ein Automobilist fuhr am Samstagmorgen im Maulbeerkreisel in einen auf der Fahrbahn postierten Verkehrsdienstmitarbeiter. Dieser musste verletzt ins Spital gebracht werden. Der Unfall verursachte erhebliche Staus.


Hier ist es passiert: Am Samstagmorgen fuhr ein Automobilist
im Maulbeerkreisel einen Verkehrsdienstmitarbeiter an. Der Zwischenfall
sorgte im Mittagsstossverkehr für erhebliche Behinderungen.



Zwei Mitarbeitende eines privaten Verkehrsdiensts standen am Samstagmorgen beim Maulbeerkreisel in Thun im Einsatz.
Während eine Mitarbeiterin bei einem Fussgängerstreifen positioniert war, hielt sich der zweite Mitarbeiter auf der Südseite direkt auf der Fahrbahn im Kreisel auf, um die von der Bahnhofstrasse her fahrenden Autos heranzuwinken.
Kurz nach 11 Uhr wurde der Verkehrsleiter, der sich im Kreisel befand, unvermittelt von hinten von einem im Kreisel fahrenden Auto erfasst.
«Eine umgehend ausgerückte Ambulanz brachte den verletzten Mann ins Spital», schrieb die Kantonspolizei in einer Medienmitteilung.
Eine Augenzeugin berichtet zudem, dass der Angefahrene noch an Ort und Stelle von Passanten beatmet worden sei.

Verkehr lange behindert

Wieso der Automobilist den Verkehrsdienstmitarbeiter anfuhr, ist bis jetzt unklar.
«Wir sind daran, die Ursache zu untersuchen», sagte * , Sprecherin der Kantonspolizei Bern, gestern.
«Der Verkehrsdienstmitarbeiter hat jedoch beim Unfall keine lebensgefährlichen Verletzungen erlitten».
Er habe das Spital sogar am gleichen Abend wieder verlassen können.
Infolge des Unfalls und der damit verbundenen Arbeiten kam es rund um den Maulbeerkreisel laut Polizei während anderthalb Stunden zu «erheblichen Verkehrsbehinderungen».
Andere Personen und Fahrzeuge kamen nicht zu Schaden.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 17.12.2012

17.12.2012   Im Dienst angefahren...


Im Dienst angefahren

17.12.2012

THUN

Am Samstag kurz nach 11 Uhr ereignete sich auf dem Maulbeerkreisel in Thun ein Unfall.
Zwei Mitarbeitende eines privaten Verkehrsdienstes regelten den Verkehr.
Zu diesem Zweck hielt sich ein Mitarbeiter im Kreisel auf.
Dort wurde er von einem Auto unvermittelt von hinten angefahren.
Der Mann musste verletzt ins Spital gebracht werden.
Wie gestern bekannt wurde, besteht für ihn aber keine Lebensgefahr.
Wegen des Unfalls und der Spurensicherungsarbeiten durch die Polizei kam es zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.


Quelle: BZ Berner Zeitung, 17.12.2012

17.12.2012   Von Auto erfasst...


Von Auto erfasst

17.12.2012

THUN - Ein Verkehrsdienst-Mitarbeiter wurde am Samstag beim Maulbeerkreisel in Thun von hinten von einem Auto erfasst.
Der Mann musste per Ambulanz ins Spital.
Es kam zu Verkehrsbehinderungen.


Quelle: 20minuten, 17.12.2012

03.09.2012   Bauzeit * ...


Bauzeit *

03.09.2012

Doppelspurausbau Rosshäusern – Mauss

Hauptunternehmer Übernimmt

Nach umfassenden Vorarbeiten erfolgte auf der Baustelle des Rosshäuserntunnels * die Stabsübergabe.
Mit dem Aushub einer riesigen Baugrube starten die Hauptarbeiten. Am 6. / 7. Oktober muss der Bahnbetrieb unterbrochen werden.


Arbeiten am neuen zweispurigen Trassee
westlich vom Bahnhof Rosshäusern.



Die mit den Vorarbeiten beauftragte * aus Bern gab die Verantwortung an den Hauptunternehmer ab, die ARGE Tunnel Rosshäusern (ATR).
Zu dieser gehören neben der federführenden * aus Thun die * , die * , die * sowie die * . In den kommenden Monaten entstehen beidseits des Tunnels die Baugruben in den Portal- und Tagbaubereichen. Zuvor erfolgen Installationen für die Mannschaft, Bauführung und Bauleitung.
Weiter werden eine Kiesaufbereitungs- und Betonanlage aufgebaut, damit der Kies aus dem Mäderforst aufbereitet und Beton vor Ort produziert werden kann.

Nach * Baumonaten kann die * eine erste, positive Zwischenbilanz ziehen: Termingerecht sind die Vorarbeiten abgeschlossen worden.
Erfreulich ist auch die gute Zusammenarbeit mit den betroffenen Grundeigentümern, welche ihr Land für Bau- oder Deponieflächen zur Verfügung stellen. Die Bevölkerung hat bisher viel Toleranz gegenüber den unvermeidlichen Beeinträchtigungen durch Lärm, Staub und Verkehr gezeigt.

Vielen Dank!


Streckenunterbruch

am 6. / 7. Oktober 2012


Das markante Technikgebäude beim
Bahnhof Rosshäusern ist schon fertig gebaut.



Die Arbeiten am neuen Bahnhof in Rosshäusern verlaufen nach Plan. Gut sichtbar ist das neu erstellte, hölzerne Technikgebäude.
Auch der Perronbau auf der Nordseite ist weit fortgeschritten. Damit das Nordperron fertig gestellt, neue Weichen eingebaut und anstehende Gleisbau- und Bahntechnikarbeiten erledigt werden können, steht dem Bahnhof Rosshäusern nun eine kurze Intensivbauphase bevor.
Am Wochenende vom 6. / 7. Oktober und in der darauf folgenden Woche wird das Gleis zwischen dem Bahnhof Rosshäusern und der Einfahrt in den alten Rosshäuserntunnel abgebrochen und durch ein etwas nördlich versetztes neues Gleis ersetzt.

Das hat folgende Auswirkungen auf den Bahnbetrieb:


Samstag, 6. und Sonntag, 7. Oktober

- Die Strecke Rosshäusern – Gümmenen ist für den ganzen Bahnverkehr
  gesperrt.

- Zwischen Bern Brünnen Westside und Kerzers verkehren Direktbusse
  via Autobahn.

- Regionalbusse ab Bern Brünnen Westside und Kerzers bedienen
  im Halbstundentakt die Zwischenstationen.
  Bitte rechnen Sie auf dieser Verbindung 30 Minuten mehr Reisezeit ein.


Montag, 8. bis Sonntag, 14. Oktober

Bahnbetrieb nach Fahrplan.
Sämtliche Züge verkehren im Bahnhof Rosshäusern über Gleis 3.


Ab 15. Oktober

Im Bahnhof Rosshäusern verkehren die Züge Richtung Kerzers – (Neuchâtel)
ab Gleis 2 und Richtung Bern ab Gleis 3.
Den Passagieren stehen die neuen Perrons zur Verfügung.
Während des Baus der Rampe und des Abbruchs des Bahnhofgebäudes ändert zeitweise der Zugang zu den Perrons, die Passagiere werden durch bzw. um die Baustelle herum geführt. Die Personenunterführung ist immer offen.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: bls, 03.09.2012

25.05.2012   Doppelspurausbau Rosshäusern - Mauss...


Doppelspurausbau Rosshäusern – Mauss

25.05.2012

In Kürze

Die Eisenbahnstrecke Bern–Neuchâtel verbindet nicht nur die zwei Kantonshauptstädte, sondern ist auch Teil der internationalen Verbindung Bern–Paris und der Berner S-Bahn.
Die * als Eigentümerin will die heute überwiegend einspurige Strecke etappenweise auf Doppelspur ausbauen.
Von * bis * ist der Abschnitt zwischen Rosshäusern und Mauss an der Reihe. Kernstück ist der Bau des neuen 2 km langen Rosshäuserntunnels. Gleichzeitig wird der Bahnhof Rosshäusern modernisiert.


Der kurvenreiche Abschnitt zwischen Rosshäusern und Mauss ist ein grosser betrieblicher Engpass auf der Strecke Bern–Neuchâtel.
Diese ist sowohl für den regionalen als auch für den internationalen Bahnverkehr ein Hemmnis.
Als Teil der Verbindung Bern–Paris hat der Ausbau der Strecke deshalb Eingang in das Gesamtprojekt zur Anbindung der Schweiz an das europäische Hochgeschwindigkeitsnetz gefunden.
Das eidgenössische Parlament hat das entsprechende Gesetz zum HGV-Anschluss (Hochgeschwindigkeitsverkehrs-Anschluss) * verabschiedet.
Mit einer neuen Linienführung und einem zweiten Gleis will die * die Fahrzeiten verkürzen, mehr betriebliche Kapazitäten schaffen und die Fahrplanstabilität verbessern.
Die internationale Verbindung Bern–Paris wird aufgewertet. Zudem werden die Voraussetzungen für Angebotsverbesserungen im S-Bahn-Verkehr und für die Städteverbindung Bern–Neuchâtel geschaffen.
Kernstück der Neubaustrecke ist der 2 km lange Rosshäuserntunnel.
Er ersetzt den bestehenden, sanierungsbedürftigen Einspurtunnel.
Die Bauarbeiten finden teilweise in einem Landschaftsschutzgebiet statt.
Als wichtigste ökologische Ersatzmassnahme wird der Flüelebach entlang des alten Trassees renaturiert.
Der behindertengerecht ausgebaute Bahnhof Rosshäusern soll *, die neue Doppelspurstrecke Ende * in Betrieb gehen.
Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf rund * Franken.
Da die Strecke Bern–Neuchâtel der Anbindung an das französische Hochgeschwindigkeitsnetz dient, finanzieren der Bund (HGV-A-Kredit) und die Kantone Bern, Fribourg und Neuchâtel den Doppelspurausbau.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: bls, 25.05.2012

15.05.2012   Nach Match: * - Busse Verspätet, Fans beschossen...


Nach Match: * - Busse Verspätet, Fans beschossen

15.05.2012

THUN

Nach dem Fussballspiel zwischen dem FC Thun und dem BSC YB musste die Kantonspolizei Bern zweimal mit Wasser und Gummischrot einschreiten. Insgesamt zieht die Kantonspolizei Bern aber eine positive Bilanz.

Mit 2:2 endete das Spiel Thun gegen YB am Sonntag in der Arena Thun. Obwohl es keine Verlierer gab, glaubten einige Fans, ihre Frustrationen ausleben zu müssen. Dabei hatte die Partie harmonisch begonnen.
«Der Fanwalk vom Bahnhof zum Stadion und die Partie verliefen friedlich. Auch der Abmarsch nach dem Spiel blieb vorerst ruhig», teilte die Kantonspolizei Bern gestern mit (vgl. Ausgabe vom Montag).
Auf der Allmendingenallee versuchte aber ein Gruppe YB - Anhänger, die geplante Marschroute zu verlassen und über das Wiesland auf die Weststrasse zu gelangen.
Dies verhinderte die Kantonspolizei, indem sie die renitenten Fans mit Wasserwerfern und Gummischrot stoppte und zurück auf die geplante Route drängte.
Bis zum Bahnhof blieb es gemäss Polizei ruhig. Doch dort drohten Thuner und Berner Anhänger aneinanderzugeraten, was die Polizei wieder mit Wasserwerfer und Gummischrot zu verhindern wusste.
Sie kontrollierte zudem mehrere Streithähne. «Aufgrund des erhöhten Aufgebotes konnten weitere Konfrontationen unterdrückt werden. Auch liegen bis zum jetzigen Zeitpunkt keine Meldungen über grössere Sachbeschädigungen vor», heisst es in der Medienmitteilung von gestern Vormittag weiter.

Viele Kleber angebracht
Vor gut einem Monat hatten GC-Fans nach dem Match gegen Thun einen Bus demoliert und dabei einen Sachschaden von mehreren * Franken verursacht. «Dieses Mal wurde zum Glück keines unserer Fahrzeuge derart in Mitleidenschaft gezogen», sagte * - Betriebschef *.
«Wir mussten aber zahlreiche Kleber entfernen, die die Fans nicht nur in den Bussen, sondern auch an den Haltestellen angebracht hatten», führte er aus.
«Es kam zudem zu grösseren Verspätungen, weil der Bahnhofplatz wegen des Polizeieinsatzes für etwa eine halbe Stunde gesperrt war», sagte * weiter.
Im Zusammenhang mit dem von GC - Fans beschädigten Bus hat die * noch nicht entschieden, ob sie dem Club eine Rechnung stellen will. Sie hatte auch Anzeige gegen unbekannt eingereicht, doch gemäss * sei die Täterschaft bisher nicht eruiert worden.


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt


Quelle: Thuner Tagblatt, 15.05.2012

15.05.2012   Scharmützel nach Young Boys - Thun...


Scharmützel nach Young Boys – Thun

15.05.2012

THUN - Nach dem Spiel der Young Boys gegen den FC Thun sind am Sonntag zweimal Fans und Polizei aneinandergeraten.
Zuerst musste die Kapo einschreiten, als Berner Supporter die Marschroute vom Stadion zum Bahnhof verlassen wollten.
Dann musste noch eine Konfrontation zwischen beiden Fangruppen verhindert werden.
Die Polizei setzte einen Wasserwerfer und Gummischrot ein. Sie war mit einem erhöhten Aufgebot präsent.


Quelle: 20minuten, 15.05.2012


* Aus Sicherheitsgründen durch die Eagle Security GmbH entfernt

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